Nachhaltige Verpackungslösungen – (wie) geht das? folian gmbh berichtet über Möglichkeiten im Bereich Verpackungsfolie


Bio, Öko, nachhaltig – diese Schlagworte liegen derzeit im Trend. Der Wille, bewusster und umweltfreundlicher mit Konsumgüter umzugehen, wächst stetig. Dabei bezieht sich dieser „Nachhaltigkeitsgedanke“ nicht nur auf die Produkte selbst, sondern beeinflusst zunehmend auch die Verpackungsmaterialien. Die folian gmbh bemüht sich daher intensiv darum, nachhaltigere Verpackungsmaterialien herzustellen. 

Mit der Inbetriebnahme einer neuen Flexodruckmaschine im Frühjahr 2014 begann die verstärkte nachhaltige Ausrichtung folians. Die genannte Druckmaschine ermöglicht die Verarbeitung von wasserbasierten Druckfarben. Seitdem ist mehr als 1 Jahr vergangen. Stefan Muschter gesteht: „Die Implementierung der wasserbasierten Druckfarben verlief nicht von Anfang an reibungslos. Viele Variable galt es kennenzulernen und in den Griff zu bekommen. Wir sind die ersten in Deutschland, die diese Technologie im Folien-Zwischenlagendruck anwenden. Demnach gab es niemanden, den man bei speziellen Problemen fragen konnte“. Heute verfügt das Team folian über einen großen Erfahrungsschatz und viel KnowHow, dank welchem die Druckqualität mit wasserbasierten Druckfarben, denen mit Lösemittelfarben in nichts mehr nachsteht.  
Laut Berechnungen der folian gmbh, können bei der Verarbeitung von wasserbasierten Druckfarben während des Druckprozesses im Vergleich zu Lösemittelfarben mehr als 70 % CO2-Emissionen eingespart werden. Dies gelingt vor allem dadurch, dass bei der Verwendung von wasserbasierten Druckfarben der Prozessschritt der Oxidation (thermische Zersetzung des Alkohols der Lösemittelfarben) entfällt.  „Neben der Möglichkeit emissionsärmere Produkte durch die Verwendung von wasserbasierten Druckfarben für unsere Kunden herzustellen, ist jedoch auch die Druckqualität entscheidend. Da die Wasserfarben keine Ethanol-Anteile enthalten, ist der Abrieb der Druckplatten deutlich geringer und das Druckbild konstanter.“  
Zur besseren Nachvollziehbarkeit und zur Sensibilisierung der verschiedenen Einsparmöglichkeiten bei der Herstellung der Verpackungsfolien, bietet die folian gmbh seit Mai 2016 Ihren Kunden die Möglichkeit, einen CO2-Produkt-Fußabdruck zu berechnen. In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen climatepartner hat folian einen CO2-Rechner entwickelt, mit welchem die CO2-Emissionen der Kundenaufträge berechnet werden können. Die folian gmbh berät dabei gern hinsichtlich möglicher Alternativen, die jeweilige Verpackungsfolie – im Rahmen der Anforderungen ihres jeweiligen Einsatzbereiches – mit geringeren CO2-Emissionen zu produzieren. „Neben dem Einsatz von wasserbasierten Druckfarben, gibt es natürlich weitere Möglichkeiten um den CO2-Ausstoß zu reduzieren. So ist zu prüfen, ob eventuell die Folienstärke verringert (Ressourceneinsparung) oder eine Monofolie verwendet werden kann. Bei Verbundfolien kann die Auswahl eines sortenreinen Verbundes ein höherwertiges Recycling ermöglichen“, erklärt Stefan Muschter.   Derzeit arbeitet die folian gmbh an weiteren Projekten zur nachhaltigeren Herstellung/Verarbeitung von Verpackungsfolien. Der Fokus liegt dabei auf dem Bereich der Folienveredelung.

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Marketingreferentin
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